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Lemken
Familienunternehmen Lemken
Lemken ist ein renommierter Hersteller landwirtschaftlicher Geräte in den Bereichen Aussaat, Bodenbearbeitung und Pflanzenschutz mit Stammsitz in Alpen bei Düsseldorf. Der Familienbetrieb mit weltweit mehr als 1000 Mitarbeitern blickt auf eine lange Geschichte und wird noch heute in der 6. beziehungsweise 7. Generation von der Familie Lemken geleitet. Ein Marktanteil von über 40 % bei Drehpflügen und Grubbern zeichnet Lemken in Deutschland als Nr. 1 unter den Anbietern dieser Anbaugeräte aus. Darüber hinaus gehört Lemken zu den führenden Unternehmern in der Herstellung landwirtschaftlicher Geräte Europas - mit einem jährlichen Umsatz von etwa 266 Millionen Euro (Stand: 2011). Jährlich produziert das Unternehmen etwa 14.000 Geräte.
Wilhelmus Lemken
Als wohl älteste deutsche Landmaschinenfirma blickt Lemken auf eine lange Tradition bis hinein in das 18te Jahrhundert zurück. 1780 als Schmiede von Namensgeber Wilhelmus Lemken gegründet, verkaufte die Firma bereits 1804 die ersten Pflüge und brachte fortan weitere Modelle auf den Markt. Zunächst beschränkten sich Handel und Produktion auf einen eher regionalen Raum rund um den Niederrhein. Mit dem Patent auf einen Wendepflug mit feststehender Karre kam auch die Wende in der örtlichen Expansion. So begann Lemken Mitte der 1920er Jahre mit der überregionalen Serienfertigung und -verbreitung von Pflügen. Die ersten Traktorenpflüge folgten im Jahr 1936 in Form von Wechselpflügen mit Kettenhebewerk. Bei diesen konnte ohne zusätzliche Hilfsperson die linke oder recht Pflughälfte abgesenkt werden.
Lemken Pflüge
Nach einigen Tiefen in der Firmengeschichte, wie der Werkszerstörung im Jahr 1945, erlebte die Firma Lemken bald einen regelrechten Aufschwung. Der Sinn für Tradition bei gleichzeitigem Aufstreben fand sich von diesem Zeitpunkt an auch in der Namensgebung der Modelle wieder. Deren Namen waren ausnahmslos Edelsteinbezeichnungen nachempfunden - wie beispielsweise der Aufsatteldrehpflug ""Diamant"" beweist. Aber auch der technologische Fortschritt Lemkens beweist seinen Wert: Durch das Einstellcenter ""Optiquick"", mit dem erstmals Vorderfurchenbreiten ohne Seitenzug komfortabel einzustellen waren, ebnete in den 1980 den Weg zur Martkführerschaft der Firma. Durch stetige Weiterentwicklung konnte sich Lemken diese Eigenschaft bis heute sichern. Zu den neueren Entwicklungen Lemkens gehört der Hybridpflug Tansanit. Doch nicht nur bei Pflügen beweist sich Lemken. In den 1970er Jahren spezialisierte sich der Hersteller zudem mit der Baureihen ""Achat"" auf Grubber und mit ""Koralle"" auf Saatbeetkombinationen. Es folgten 1993 die Kreiselegge Zirkon und der Systemträger Gigant, mit dessen Hilfe mehrere Arbeitsgeräte an große Traktoren angebaut werden konnten. Ende der 1990er Jahre schaffte sich Lemken dann mit der ""Solitair"" Drillmaschine einen Einstieg in die Sätechnik. Nach dem Erwerb der insolventen Firma Hassia im Jahr 1996 konzentrierte sich Lemken zudem - ganz im Geiste der Zeit - auch auf die Mulchsaat. Als vielseitiger Spezialist in der Herstellung von Anbaugeräten produziert und exportiert Lemken bis heute eine Vielzahl landwirtschaftlicher Geräte. Russland gilt dabei als das wichtigste Exportland. "
Wirklich edel - Der Lemken Smaragd im Einsatz
(Quelle: www.profi.de)
Leitfaden der Firma Lemken
Die Firma Lemken stellt sich im Herstellervideo vor